2007-10-19

NORWEGIAN GEM: Reisebericht 19.-21.10.2007 Barcelona - Villefranche-sur-Mer - Barcelona (Original Travel Report in German only)

Sorry - but my first travel reports were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Vorwort

Es ist schon komisch! Nach dem ich mich entschieden hatte, mir es auf der NORWEGIAN GEM gut gehen zu lassen und lieber erst später zu schreiben, ist es für mich eine Ewigkeit her, dass ich auf der NORWEGIAN GEM war… Sind 16 Tage bereits eine Ewigkeit. Für mich ja, vor allem weil ich hier mal wieder irgendwo in einem Teil der Welt bin, wo kein Kreuzfahrtschiff weit und breit ist.

Während ich die Bilder editiere, fällt mir einfach schon auf, wie viele Details ich schon vergessen habe. Vor allem die Namen unserer guten Geister auf dem Schiff – die wollen mir beim besten Willen nicht mehr einfallen. Trotzdem habe ich sie nicht vergessen.

Aber früher als jetzt war es nicht möglich und ich möchte den Reisebericht unbedingt fertig bekommen, weil ich gerne es schamlos ausnutzen möchte, dass ein paar aus dem Forum etwas für mich ermitteln sollen. Etwas, was ich schon wieder vergessen habe.

Zunächst denke muss ich mich zum Blödmann selbst erklären. Diejenigen, die mir die Meinung geschrieben haben, haben leider alle Recht. Weil einer, der selbst nichts detailliertes schreibt und lieber nur die Länge eines Reiseberichtes kommentiert, mich ärgert, muss ich nicht alle anderen ärgern, in dem ich nichts mehr schreibe. Bei den allen entschuldige ich mich für mein krasses Fehlverhalten und bei allen anderen für die Unruhe, die ich ins Forum gebracht habe.

Trotzdem wird der Reisebericht schlechter als alle anderen, weil einfach mir die Zeit fehlt, zügig und zeitnah die Sachen herunter zu schreiben. Mein neuer Job nimmt mehr Zeit weg, als ich annahm. Vielen Dank übrigens noch für die Glückwünsche.

Also entsteht dieser Reisebericht Stück für Stück irgendwo zwischen Paris, Shanghai, Tokio, Bangkok, Taipei und Singapur. Irgendwo in einer Lounge oder in einem Transfer zum oder vom Flughafen. Nein – es ist keine Kreuzfahrt, sondern eine Geschäftsreise. Blanca: sorry – ich war gerade mal sechs Stunden in Tokio und hatte keine Gelegenheit anzurufen!!! Das nächste Mal: versprochen! Dafür habe ich einen Kollegen „verseucht“, der jetzt als nächstes wohl eine Kreuzfahrt auf der RHAPSODY OF THE SEAS vielleicht bucht, nachdem ich ihm gezeigt habe, dass es nicht nur die extrem teuren japanischen Gesellschaften gibt.

Vielleicht hat es ja einen Vorteil. „Die Zeit heilt alle Wunden“ – das Schlechte tritt im Laufe der Zeit in den Hintergrund und im Vordergrund stehen die positiveren Erlebnisse. Das Mittelmäßige vergisst man.

Die Kurzfassung also vorab: Es greift wieder voll die 99:1 Regel, die ich vielleicht in diesem Fall 101:-1 bezeichnen würde.

Für 2008 war NCL gar nicht vorgesehen. Wir haben umgeschichtet. Die INDEPENDENCE OF THE SEAS haben wir abgesagt. Barcelona – Villefranche – Barcelona wird auf der NORWEGIAN JADE wiederholt und eine zusätzliche besondere Reise ist dann noch im Spätherbst mit NCL vorgesehen.

Aber nun zu dieser Reise, die unter sehr unglücklichen Umständen begann – in Paris Orly – an dem Ort, als uns mitgeteilt wurde, dass unser Flug mit easy.jet annuliert wurde und der nächste Flug erst am Samstag zur Verfügung stünde. Irgendwie haben wir es dann aber mit Hilfe von Air France doch noch geschafft nach Barcelona zu kommen.



Im Landeanflug auf El Prat sehen wir zum ersten Mal die Kreuzfahrtterminals. So begrüßt uns die THOMSON CELEBRATION am World Trade Center…



… und die AIDAaura.



Da aber sie und ich schon Freundschaft in Warnemünde geschlossen haben, bin ich ihr nicht allzu böse, dass sie abhaut, bevor ich überhaupt die Chance hatte, sie nochmals in Ruhe zu fotografieren.

Nur die Zeit für Sightseeing war jetzt stark eingeschränkt worden. Es ging aber munter weiter: Der Taxifahrer brachte uns zum falschen Hotel. Und ich habe irrtümlich ein Einzelzimmer statt einem Doppelzimmer bestellt und wir beziehen hinterher ein Viererzimmer und zahlen für drei. Dafür haben wir aber den unschlagbaren Vorteil: wir sind direkt vis-à-vis vom World Trade Center.



So ist das der erste Anblick Richtung World Trade Center beim Verlassen unserer Herberge.

Der Schornstein der THOMSON CELEBRATION ist durch den rechten Bogen zu sehen.



Man kann eigentlich sehr gut durch den Zaun ohne große Störungen im Bild fotografieren.



Irgendwie ist sie schön. Irgendwie ärgere ich mich, dass ich nicht doch bei der 1-Nächte-Kreuzfahrt von Harwich nach Southampton nächstes Jahr schneller war…



Als wir irgendwie keine weiteren Bilder mehr machen können, entdecken wir für uns die Seilbahn. Leider ist die Mittelstation wegen Bauarbeiten geschlossen.

Die Ho-Ho-Busse verlangen einen Tagessatz, obwohl sie nur noch drei Stunden fahren.

Also nehmen wir ein Taxi zum Montjuic und laufen zum Miramar runter.



Die Seilbahn ist nicht gerade billig. Immerhin 9 EUR für eine Fahrt, aber trotzdem jeden Cent Wert…



Diese Ausgangsposition muss man einfach ausnutzen…



So gut kommt man bestimmt nie wieder an das Schiff heran…



Auf Hinweise: Wie wäre es eigentlich mit ein paar Bildern von Barcelona wird nur entgegnet, dass Barcelona auch noch bei einem Besuch da ist, wenn nicht gerade die THOMSON CELEBRATION unter einem steht.



Mit einem hautnahen Lächeln verabschieden wir uns von der THOMSON CELEBRATION.



So endet der erste kurze Abend noch mit einem stimmungsvollen Bild in Barcelona.

In unserer Herberge treffen wir auf Piter1 und seine Freundin Sandra und verabreden uns zu einem gemeinsamen Transfer zum Cruise Terminal.



Da unsere Herberge (Hostel) keine Gastronomie anbietet (allerdings sind die Zimmer vom feinsten eingerichtet), suchen wir La Bocuria auf, um dort zu frühstücken…



… und so sieht unser Frühstücksbüffet aus…



… einfach richtig appetitanregend…



… und überall Verzehrsstände…



… an denen nur Sachen frisch verarbeitet werden, die man sich von den Nachbarständen beschafft.



Vor dem Frühstück schon ein erster Blick auf die NORWEGIAN GEM, die viel zu früh da ist…



Mit Hilfe meiner spanischsprechenden Mitarbeiterinnen, die dem Taxifahrer die Anweisungen geben, dass ich auf der Brück zum Hafen abgesetzt und fünf Minuten später wieder aufgenommen werden möchte, gelingt es mir doch noch ein paar nette Bilder zu machen…



Besonders freue mich darüber, dass eine gute alte Freundin in diesem Augenblick ankommt: Unsere MSC MUSICA.



… und freundlicherweise mit einem kleinen Tanz im Wasser einen begrüßt.



Ist das schon so lange her?



Es war schön, sie wieder zu sehen.



Nach dem Frühstück haben wir uns nochmals dahin fahren lassen, so dass wir dann noch die CORAL begrüßen konnten.



So entstehen auf der Brücke weitere Bilder unserer Lieblinge.



Sehnsucht an unsere Fahrt auf der MSC MUSICA kommt auf…



… und etwas später ist dann auch die COSTA FORTUNA eingetroffen.



Aber sie steht ja im Fokus: Die NORWEGIAN GEM.



Wir lassen uns vom Taxifahrer kurz am WTC absetzen.

Er begreift schnell, welche die Ziele unserer Begierde sind.



So fährt er uns zum Miramar und alle Plätze, die er kennt, damit wir gut fotografieren können.

Für die Silos dazwischen kann er ja nichts.

===



Es geht noch ein Stück weiter auf das Castell auf dem Montjuic.

Leider ist es sehr diesig.

So erwischen wir die COSTA FORTUNA nur so.



Irgendwie erkennt man einen Großteil der Carnival-Flotte immer sehr einfach am Heck. Sieht immer gleich aus…



Irgendwie gefallen mir die rundere Formen am Heck einfach besser…



Mal gucken, wann wir sie mal wieder von innen wiedersehen.



Schön, wie sich unsere Lieblinge hier ein Küsschen zuwerfen…

Nun es ging danach mit den Seilbahnen zurück zum Hotel. Für 12.00 Uhr haben wir ein Taxi bestellt.

27 EUR für das kurze Stück, aber es wird Zuschlag für jedes Gepäckstück und für den Ruf über die Taxizentrale und weil wir einen SEAT Alhambra angefordert haben.

Am Cruise-Terminal wird uns sofort das Gepäck abgenommen und wir kommen direkt zum Check-in, nach dem wir durch die Sicherheitskontrolle kommen, die es allerdings nicht mag, wenn man sie bei der Arbeit fotografiert…

Wir haben Glück, dass wir sehr schnell drankommen. Kurz vor Abschluss des Check-In Vorganges bricht jedoch das komplette NCL-Check-in-System zusammen. Es geht jedoch sehr schnell weiter, so dass wir doch schnell an Bord können.

Es gibt die üblichen Bilder usw. und bevor wir auf unsere Kabine gehen, reservieren wir noch für das China-Restaurant für den 2. Abend. Am 1. Abend haben wir uns zum Sushi-Essen mit Piter1 und seiner Sandra verabredet. Hierfür sind aber keine Reservierungen erforderlich.

Auf der NORWEGIAN PEARL fiel uns die Kabine 8066 auf, die parallel zum Schiff liegen. Uns gefällt der Schnitt, so dass wir diese auf der NORWEGIAN GEM fest gebucht haben und NCL Wiesbaden gebeten, uns vom Upsale auszuschließen und auch zu vermerken, dass wir keinen Wert auf ein Upgrade legen.



Ich finde es klasse, wenn man reinkommt und rechts befindet sich der Schlaf- und links der Schrank- und Badbereich.



Im Gegensatz damals auf der NORWEGIAN PEARL ist alles da. Auch der Kaffee für die amerikanischen Kaffeemaschinen.

Für uns neu ist das Video on Demand. Eine bessere Umschreibung für Pay-per-view.



Überrascht sind wir jedoch über den Ausblick, dass wir genau da durchgucken können.



Auf dem Bett liegt alles bereit. Sogar unsere LATITUDES-Nadeln.



Auch unser OBC in Höhe von 25 USD ist aufgebucht, wenn wir das per Unterschrift bestätigen und unseren Stewards zurückgeben.



Was mich fasziniert: Es ist wirklich alles da, was man braucht, inkl. Mini-Tresor, Fön.



Was für uns auch neu war bei NCL:

25 USD für die Badetücher, falls sie verschwinden. An Deck gibt es nur noch gegen Karte und 25 USD Pfand die Tücher.

Daher war es etwas ärgerlich, dass in unserer Kabine keine waren und wir extra nach etwas fragen mussten, was in den anderen Kabinen Standard ist.



Früher haben sich unsere Stewards persönlich vorgestellt. Heute gibt es anscheinend nur noch ein Kärtchen.

Unsere haben wir kaum zu Gesicht bekommen. Und wenn, dann fehlte irgendwie die Herzlichkeit, die wir von den anderen Schiffen her kennen.

Bei einer längeren Kreuzfahrt würden wir sicherlich Initiative ergreifen…



Durch das Tendern in Villefranche war bei uns immer Action vor dem Fenster.

Und so sieht es aus, wenn unser Tenderboot fehlt.



Sofern möglich gucken wir uns auch in der Nachbarschaft um:

Kabine 8562.

Genauso groß, wie unsere Kabine, aber unser Schnitt gefällt uns besser.



Kabine 8561

Zwar eine Innenkabine, aber genauso schön geschnitten, wie unsere Kabine.



Kabine 8551

- eine Innenkabine mit klassischem Schnitt.



Wir haben irgendwie Glück.

So eine einzelne Kabine im Knick. Wir bekommen vom Rest nichts mit.



Nur irgendwie ziehen sich die Delphine nicht mehr durch das gesamte Schiff, um Orientierungshilfe zu geben…



In dem „Herren“Treppenhaus im Bug des Schiffes sind schöne Malereien, die das Herz eines Shiplovers höherschlagen lassen…



… auch hier taucht im Hintergrund eine alte Bekannte auf…



Hier macht es Spaß die Treppe zu nutzen, statt des Fahrstuhles…



Hier das „Damen“Treppenhaus im Heck des Schiffes.

Es werden hier näher besondere Edelsteine beschrieben.

Das passt sehr zu dem Namen NORWEGIAN GEM, aber ich habe dann doch lieber den Aufzug vorgezogen.



Nach dem wir ja aus St. Nazaire gekommen sind, waren es natürlich alte Bekannte, die wir wieder angetroffen haben.



Besonders ermutigend für unsere Kreuzfahrer auf der Transatlantik:

Ein Bild der ANDREA DORIA…



Was ich allerdings persönlich sehr schade finde…



… habe ich auf Anhieb kein Bild von der FRANCE finden können, die ja später als NORWAY für NCL gefahren ist.

Aber es haben ja schon welche gefunden, die ja mehr Zeit auf dem Schiff verbringen um ein entsprechendes Hinweis zu finden.



Irgendwie sollte es Unterschiede zwischen der NORWEGIAN PEARL und GEM geben.

Aber wenn man in der Lobby anfängt, bekam man wieder einen Schock für das Auge.



Von oben sieht die Lobby auch so aus, als ob jemand irgendwie bei der Farbharmonielehre im Studium nicht anwesend war…



Einerseits kitschig und furchtbar, aber dennoch faszinierend.



Schade, dass der Teich nur künstlich ist.



Diese Decke übt schon eine gewisse magische Anziehung aus.



Ich kann Leute verstehen, die mit den Farbkombinationen Schwierigkeiten haben.



Auch die Säulen der Rezeption – extrem.



Die Großleinwand, die abends für Rugby-Übertragungen genutzt wurde und somit gibt es sicher ein paar nette Public-Viewing-Ereignisse.



Irgendwie sieht auch diese Decke von jedem Blickwinkel anders aus.



Dieser Blumenleuchter links – grauenhaft…



Das muss nun wirklich nicht sein!



Sehr schön gelungen ist der edle Zugang zum Land-Ausgang.



Die Java-Bar. Auf der NORWEGIAN PEARL Ort einer unerfreulichen Diskussion mit der Bardame.

Dieses Mal hatten wir gar keine Chance gehabt etwas zu bestellen…



Es leuchtet immer anders…



Schade, dass die Teile nicht wie in einer Tropfsteinhöhle nach unten wandern…



Zum Greifen nahe…



Selten wirklich eine solche Hassliebe erlebt, wie hier in der Lobby.

Sorry, dass ihr so viele Bilder aus der Lobby sehen musstet, aber es ist wohl keine Lobby umstrittener als hier.



Leider zu Gunsten einer Kunstgalerie in diese Ecke verdrängt: Das Internet-Center.



Das ist die Fotogalerie…

Eigentlich würde es mich nicht wundern, wenn Kinder es mit einer Malwand verwechseln und hier gelegentlich ein paar nette Bilder aufgemalt werden…



Für die Heiratswütigen… hier die Kapelle.



Die Bibliothek.



Die Kunstgalerie – wahrscheinlich ein unverzichtbarer Bestandteil auf einer Kreuzfahrt.



Das Casino.



Irgendwie wieder ein Angriff auf die Augen.



Die Schiffsleitung, die irgendwo herumhängt…



… und natürlich der Star der Stars voll in Action.



Etwas, was uns als neu auffällt: die automatischen Türöffner. Waren uns auf der NORWEGIAN PEARL nicht aufgefallen.



Beim Auslaufen in Barcelona, natürlich eine Karibik-Band, die für Stimmung sorgt.



Nachts ganz nett beleuchtet.



Neuerdings wohl auch mit einem Outdoor-Casino, das uns auch nicht auf der NORWEGIAN PEARL aufgefallen wäre.



Und die Promenade mit Liegemöglichkeiten.



Schade, dass es hier keine Verzehrsmöglichkeiten gibt, wie auf der NORWEGIAN SPIRIT.



Wir haben doch auch mal das Schiff in Villefranche verlassen. Unser Ausflug wurde abgesagt. Man hat uns nur einen wesentlich teueren Ausflug als Alternative angeboten. Dazu hatten wir jedoch keine Lust.

Für 35 EUR (Flat-Rate) sind wir mit einem Taxi nach Èze gefahren.



Absolut schnuckelig und sehenswert.



Leider nichts für Mobilitätseingeschränkte.



Ganz oben befindet sich ein Garten, der nochmals 5 EUR Eintritt erfordert.



Uns erwartet ein toller Garten.



Im Hintergrund sieht man ganz ganz klein die NORWEGIAN GEM.



Mal näher herangezoomt, damit man sie doch erkennt.



Wir hatten auch Glück mit dem Wetter.



Aber trotzdem unbedingt eine Jacke mitnehmen.

Es ist zugig und kalt.



Auch wenn die Sonne voll scheint.



Unterwegs hält unser Taxifahrer noch an einer tollen Stelle zum Fotografieren.



Spätestens hier wird einem bewusst, warum die Côte d’Azur diesen Namen trägt.



Villefranche heben wir uns für September 2008 auf.

Auf dem Weg zurück, meint ein Shiplover die Bugfenster öffnen zu müssen, um das Schiff zu fotografieren.

Er ist ziemlich rücksichtslos und schließt das Fenster nicht richtig, um nachlegen zu können. Dann passiert es…

Eine Welle schwappt rein und er ist nass!



Auch hat bei dem Seegang, bei dem sogar vormittags zwischenzeitlich das Tendern eingestellt werden musste, hatte unser Schiffsführer Probleme wieder anzulegen.

Eine Schramme blieb.

Leider hatten viele an Bord weniger Verständnis für die Einstellung. Als ich der Meinung war, dass eine deutsche Reiseführerin zu Unrecht ihren Zorn an der Rezeption abgeladen hat, hatte ich kurzerhand kommentiert, dass die Dame doch schwimmen möge. Natürlich hat sie Recht: Die Informationspolitik war bestimmt nicht in Ordnung. Nur warum frage ich an der Rezeption, wenn direkt daneben der Tenderschalter ist und man dort Informationen aus erster Hand bekommt. Uns hatte man geraten, eine hohe Tendernummer zu nehmen, damit wir doch garantiert von Bord kommen. Bei der Gelegenheit hat man uns auch informiert, dass das Tendern zwischenzeitlich eingestellt wurde. Da wir jedoch die ganze Zeit im Spa waren, haben wir das ganze nicht mitbekommen.

Im Grunde ging es mich nichts an.

Wenn man jedoch zum dritten Mal mit anhören muss, auf welchen Schiffen sie schon Reiseleiterin war und auf welchen Schiffen es besser geklappt hat, habe ich wohl ein berechtigtes Interesse es abzukürzen, weil ich gerne auch mal drankommen wollte.

Mir taten auch die Mitarbeiterinnen der Rezeption leid, die mittlerweile schon zu dritt versuchten, sie zu bändigen.

Also „Schwimmen Sie doch rüber!“

Obwohl sie eigentlich nicht mit mir sprechen wollte, musste ich nachhaltigen Nachdruck hinterlassen haben. Denn später erzählte sie jemandem, ohne dass sie merkte, dass ich direkt hinter ihr war, dass sie schwimmen sollte.

Was lernen wir aus dem Vorfall?

Wir werden niemals eine Gruppenreise buchen! Bei so einer erfahrenen Reiseleiterin, die lt. eigenen Angaben stundenlang auf eine Ansage wartet, statt mal selbst am Ausflugsbüro zu fragen, was los ist, könnte es sein, dass ich die Lust verliere.

Ich stürze mich doch nicht auf eine kleine Rezeptionsmitarbeiterin, wenn ich beschwere. Bei einer Tasse Kaffee im Büro des Shore Excursions Managers lässt es sich ohne lästige Zuhörer (wie mich) besser beschreiben, auf wie vielen Schiffen man schon war und besser behandelt wurde…



Nun wir haben in dem ganzen Bericht ja noch gar nichts gegessen…

Fangen wir mal an.

Das CAGNEY’s kannte ich ja noch von der NORWEGIAN SPIRIT.

Also gucken wir mal und wundern uns über das Schild mit den Einschussspuren…



Spätestens hier sollte man wissen: Es wird alles aufgegessen, was auf den Tisch kommt…



Überraschend angenehm:

Dieses Mal ist im Gegensatz zur NORWEGIAN PEARL keine Kuh verblutet…



Sehr angenehm weiche warme Töne, die nicht mehr so das Auge angreifen.



Draußen gab es am Pool ein SB-Büffet, aber wir sind ja an Bord der NCL, um uns verwöhnen zu machen…



Wenn es draußen nicht gefällt, gibt es auch drinnen ein SB-Restaurant.



In meinen Augen sehr geschmackvoll dekoriert.



Ein großzügiges Büffet mit viel Platz.



Wie auf US-Schiffen üblich:

Kaffee,
Eistee,
Wasser

gibt es immer unsonst.



Sogar eine Kinderecke…



… sogar mit eigenem Büffet.



Es gibt noch ein Heckbüffet.



Hier würde Tappas serviert werden. Nur nach dem wir am Vorabend schon Tappas hatten, fiel es als Alternativrestaurant auf der Fahrt aus.



Unsere erste Mahlzeit nehmen wir nach der Einschiffung im Blue Lagoon wieder ein.



Nicht nur optisch unterscheidet es sich von allen anderen Blue Lagoon-Restaurants, die mir bekannt sind.



Diese Kaffeebohnenkunst kommt uns aber dann doch bekannt vor.



Leider gab es mal wieder um 03.30 Uhr nichts mehr zu essen, obwohl eigentlich das Restaurant über ein 24-Stunden-Angebot verfügt.



Aber vielleicht lag es auch daran, dass für das Frühstück schon alles gedeckt ist.



Nun wir bestellen wieder das gleiche, wie auf der NORWEGIAN PEARL und SPIRIT:

Wan-Tan-Suppe

Sieht und schmeckt anders, als auf den anderen Schiffen.



Das gleiche gilt für die gebratenen Nudeln.



Hier der Burger.



Es gibt eine 2. Lobby an dem die Sake-Bar, Sushi-Bar, das Lotus, das Teppanyaki, die Champagner-Wein-Bar, Zigarren-Bar und das Le Bistro miteinander verbindet.



Normalerweise würde man sagen, dass es bestimmt nett dort ist.



Leider ist gerade das Piano ein Störmoment.

Es passt gut unten zur Champagner-Bar, wirkt aber störend, wenn man oben in der Sushi-Bar sitzt.



Durch den Hall, der oben im Restaurantbetrieb entsteht, weiss ich leider auch nicht, wie gemütlich es unten ist.



Trotzdem ist es toll gemacht.



Die Zigarren-Bar ist aber nicht so davon betroffen, da durch eine Tür abgetrennt.



Wenn man die Bilder guckt, muss man sicherlich kein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man seine Zigarre raucht, bei den gesellschaftlichen Vorbildern.



Wieder anders als woanders:

Le Bistro.



Es passt zum Essen.



Klein, intim und ein wenig wie Louis XIV.



Hier der Empfang durch den Maître.

Durch die Tür bekommt man von der Lobby Nr. 2 nichts mit.

Aber da wir auf der NORWEGIAN DREAM schon in den Genuss gekommen sind, geht es nun an die Sushi-Bar eine Etage höher.



Die Sushi-Bar ist rechts offen Teil des Orchid Gardens.

In der Mitte befindet sich das chinesische Restaurant. Vorne noch eine Sake-Bar.



Man bekommt daher von allen Ereignissen in der Lobby Nr. 2 mit.



Nur die Teppanyaki-Bar ist nochmals zusätzlich abgetrennt, so dass man hier wiederum vom Lärm nichts mitbekommt. Da hier auch vor den Augen der Gäste zubereitet wird, muss es gesondert abgeschirmt werden, um einen Daueralarm der Rauchmelder zu vermeiden.

Irgendwie sieht es netter und authentischer aus, als auf der NORWEGIAN PEARL.



Gehen wir zum Essen.

Man kann zwischen fertigen Kombinationen und à la carte auswählen.

Lt. Karte sind nur je Rubrik eine bestimmte Anzahl zugelassen.

Jedoch macht unsere sehrfreundliche Bedienung aufmerksam, dass wir soviel essen können, wie wir wollen, was wir schamlos ausnutzen.



Da mit hätten wir schon die 2 „offiziellen“ Sushis, die wir auch ohne Reis als Sashima hätten haben können.

In einem Fall oben Garnelen und hier Krebsfleisch.

Ich persönlich vermisse meine Lieblinge wie Eieromelette.



Die Miso-Suppe ist obligatorischer Bestandteil jeder japanischer Mahlzeit.

Thunfisch-Flocken in Wasser aufgelöst mit Tofu, Algen und Gemüse.



Das ist Lachs und Thunfisch.



Im Hintergrund: gebratener Aal. Eine Seltenheit, zumal oft sehr teuer in Deutschland. Ein Widerspruch zu dem restlichen Angebot.

Vorne eine California-Rolle.



Tempura gibt es leider nicht als Tempura, sondern nur als Tempura-Sushi.

Fand ich persönlich schade, da ich es gerne als Zwischengang bestelle.



Thunfisch und Gurke als Rolle.



Das war irgendwas furchtbar scharfes mit Thunfisch.



Am Schluss gab es Kokosnusseis oder…



… Grüner Tee-Eis.

Insgesamt muss ich sagen, war ich enttäuscht vom Angebot und vom Konzept.

Ich persönlich mag es lieber, wenn ich alle Sushis zusammen auf einer Platte bekomme und eben abwechselnd verschiedene Sorten essen kann.

Insgesamt fehlte mir im Angebot z. B. warme Sachen wie Yakitori (Hühnerfleisch-Spieße) oder Tempura.



Übrigens war das ein Veteranentreffen von der Fahrt auf der NORWEGIAN PEARL:

Von links nach rechts:

Piter1 (mit Sandra)
HeinBloed (mit Bruno)
Reto (mit Brigit)

Wenn man sich vorstellt, wie groß das Schiff ist, war es schon eine besondere Freude, als Reto sich neben uns setze.



Magenta war einer der beiden Hauptrestaurants.

Gleichzeitig auch zentraler Reservierungspunkt für alle Restaurants an Bord.



Leider hatte es immer nur abends auf, so dass wir tagsüber keine Gelegenheit hatten, es zu testen.



Insgesamt ist es einfach konträr zu dem anderen Hauptrestaurant eingerichtet:



Das Grand Pacific.



Eigentlich wieder fast der Summer Palace auf der NORWEGIAN PEARL.



Alles in allem aber doch recht geschmackvoll eingerichtet.



Die Treppe mit dem Empfang macht schon was her.

Beim letzten Frühstück werden wir wieder erkannt. Unsere Kellnerin von der Sushi-Bar begrüßt uns mit den Worten: Leider haben wir zum Frühstück kein Sushi für Sie.

Insgesamt freut sich die Crew allerdings, dass wir meistens sie mit „Non hablar Espanol“ begrüßen. Man hört i. d. R. ein freudiges Aufatmen.



Es gibt noch einen direkten Zugang zum Fahrstuhl, so dass doch jeder eine Chance hat, hier den Service zu genießen.



Wieder beginnt unser Frühstück mit einem tollen Obstteller, den wir auf der QE2 zuvor vermisst haben.



… und es gibt Egg Benedict auf Lachs!!!



… und auch wirklich toll, dass das Eigelb noch pflaumenweich ist.



Und immer das schöne Angebot an Backwaren.



Mittags erfahren wir den aufmerksamsten Service, den wir je bisher bei NCL erlebt haben.



Ein Salat, der nicht nach Tüte von Edeka aussieht.



Eine kalte Gartenkresse-Suppe. Auch eine neue leckere Erfahrung für den Gaumen.



Ich hatte mir einen griechischen Salat mit Hühnchen-Souvlaki.

Er ist lecker, aber beim Anblick des nachfolgenden Essens…



Sesamnudeln mit Jacobsmuscheln.

Als ich bei Bruno probiert hatte, wurde ich von unserer Kellnerin beobachtet.

Sie kam sofort an den Tisch: „Sir, es wäre kein Problem für Sie auch eine Portion herrichten zu lassen. Das dauert nur wenige Minuten.“

Das nennt man: Die Perfektion, Wünsche von den Augen abzulesen.



Aufgrund des Lärmpegels im Sushi-Restaurant und meiner Entdeckung während meiner nächtlichen Erkundungsgänge, wird die Reservierung im China-Restaurant storniert und gegen eine Reservierung im Il Cucina getauscht. Aufgrund der späten Reservierung ist absehbar, dass wir es nicht zum Forumstreffen schaffen werden.



Es ist irgendwie toll eingerichtet.

Nichts schicki-micki-mäßiges, sondern verschiedene Tische und Stühle, die offenbar nicht zusammen gehören, aber zusammen passen!



Auch die Dekoration an der Wand verleihen diesem Restaurant ein besonderes Flair.



Man kommt sich vor zu Hause.



Hier fühlt man sich einfach willkommen und wohl.



Es war sicherlich ein toller Tausch.

Wir erleben Service pur ohne Zuzahlung. (Nachträglicher Hinweis: Mit Einführung von Freestyle 2.0 sind die italienischen Restaurants zuzahlungspflichtig: 10 USD)

Als wir sagen, dass wir keinen Wein trinken, fragt der indische Maître sofort nach, ob wir u. U. an alkoholfreiem Wein interessiert wären. Da wir neugierig sind, willigen wir ein.

Im Gegensatz zur GOLDEN PRINCESS akzeptiert man unsere Entscheidung.



Die Antipasta kommt auf dem Wagen.



Wenn man sich nicht entscheiden kann, sagt man einfach: von jedem etwas.

Überhaupt kein Problem.



Die Bohnensuppe war richtig lecker.



Alternativ: Minestrone mit Parmesan.



Ich hatte mich für Spaghetti Alio e Olio entschieden.

Auf der deutschen Speisekarte wurde vergessen, dieses Gericht mit zu übersetzen. Sie fehlt dort und man erhält sie auf Anfrage oder wenn man eine englische Speisekarte hat.

Oben rechts ist eine Nudel, die nicht zu dem Gericht gehört.



Aufgrund eines Unfalls beim Servieren knallen die Teller zusammen. Die Teller überleben. Ein paar Nudeln liegen auf dem Boden. Unsere Kellnerin ist voll Sauce Bolognese und möchte uns nicht so bedienen. Sie drückt einfach die Teller einem anderen Kellner in die Hand, der in Sekunden uns die Teller bringt. Seine Assistentin bringt uns den frischen Parmesan.

Andere Kellner kümmern sich um die Nudeln am Boden.



Unsere Kellnerin kommt, um sich zu entschuldigen, dass sie nicht persönlich uns die Nudeln serviert hat.

Da sie Humor hat, frage ich sie, woher sie wusste, dass ich sowieso die Alternative probieren wollte und mir schon mit aufträgt. Im ersten Moment ist es ihr wohl peinlich, aber dann lacht sie doch, dass wir so locker den Unfall gesehen haben.



Das war bei PRINCESS besser: Es gab nur ein Stückchen Pizza. So haben wir uns eine Pizza, geteilt.

Am Nachbartisch erfährt eine Stammfahrerin die gesamte Aufmerksamkeit des Hotelund F&B-Managers im Raum. Für andere Gäste haben die beiden kaum Augen. Nur irritiert wohl das CUNARD-Logo auf meinem Poloshirt den Hoteldirektor.



Nun muss man sagen, dass man bei einem zuzahlungsfreien Restaurant keinen Hummer erwarten darf. Daher ist es auch in Ordnung, dass wir keinen Hummer bekommen.

Auch das Kalb ist sehr lecker. Selbst wenn es so wenig aussieht: wir sind kurz vor dem Platzen.



Das Eis ist zu groß, um es noch zu genießen… aber lecker.



… und Tirami-Su.

Schade nur, dass alles in einer Suppentasse serviert wird.

Es ist 21.15 Uhr als wir mit dem Essen fertig sind.

Deswegen gehen wir nicht mehr Treffen, da wir noch in die Show wollen und auch noch zur Rezeption müssen, um meinen Douglas Ward zurückzubekommen.

Beim Bezahlen frage ich unsere Kellnerin: „Ich möchte eine ernsthafte Antwort: Heiraten Sie mich???“ Sie lacht und meint natürlich ja. Nun werde ich doch ernst: Ich wollte gerne wissen, wie das Trinkgeld aufteilt wird.

Die 15% Auto-Tipping fließen in den allgemeinen Topf und werden auf alle verteilt. Das zusätzliche Tipp auf der Rechnung wird zwischen ihr und ihrem Hilfskellner (20%) verteilt. Für uns bedeutet das, dass wir in Zukunft dann eher mit Bargeld tippen, um die Leistung des Hilfskellners entsprechend zu würdigen.

Unsere Rechnung für Wein, Wasser und Cola beträgt weniger als 30 USD. Wir runden auf 40 USD auf, weil wir einen perfekten Service erlebt haben. Unser Wunsch eine Speisekarte zu erhalten wird natürlich gerne entsprochen.

Am Schluss bitten wir den Maître an den Tisch, einfach um ihm mal zu sagen, wie toll die Mitarbeiter waren und wie begeistert wir vom Il Cucina sind. Er freut sich über unsere freundlichen Worte.

Auf dem Weg zum Stardust-Theater fragen wir an der Rezeption nach meinem Douglas Ward, den ich abgegeben hatte, damit ihn der Kapitän unterschreibt, obwohl blöderweise die NORWEGIAN GEM gar nicht drin steht.

Die Mitarbeiterin verspricht mir, sich darum zu kümmern.

Am nächsten Morgen fragen wir nochmals an. Eine andere Mitarbeiterin wusste sofort Bescheid. Sie versucht sich im Büro des Kapitäns nach dem Stand zu erkundigen. Als keiner antwortet verspricht sie uns, dass sie sich darum kümmert und schlägt uns vor solange frühstücken zu gehen. Als wir vom Frühstück wiederkommen, hat sie erfahren, dass der Kapitän derzeit bei der Unterschrift ist. Sie bittet uns fünf Minuten zu warten, damit sie selbst schnell zum Büro des Kapitäns laufen kann. Wir schlagen vor, dass wir später wiederkommen. Als wir später wieder ist das Buch da. Darüber freue ich mich sehr.



Irgendwie wollen wir uns bloß mal erholen. Unser abgesagte Ausflug hätte am Nachmittag stattgefunden. Nach dem Frust auf der QE2 beschließen uns ins Ying und Yang Spa zu setzen und bis zum Mittagessen die Seele baumeln zu lassen.



Es ist echt schön hier.



Die Massagen sind unbezahlbar, aber das Ambiente ist schön.



Da das Schiff ja fest in spanischer Hand ist, ist es später hier so laut, dass wir uns in den Herrenbereich zurückziehen.

Warum müssen auch mehrere Frauen immer so laut sein???



Hier wären vielleicht auch noch ein paar Plätze mehr nett.

Als es nachmittags sehr voll wurde, wurden kurzerhand die Handtücher von Leuten, die bei der Massage waren, von denen entfernt, die gerne auf den Liegen liegen wollte.



Das war der schöne Samstag Morgen vor Villefranche.

In der Herrenabteilung ohne das Geschnattere der Frauen!



Hier kann man sich alleine in einem Blubberbad amüsieren.



Für alle die sich nicht trennen können, der Behandlungsraum für Paare.



… mit einem Jacuzzi für ein Paar…



… sowie einer Dusche, unter der man sich gegenseitig einseifen kann.



Für alle Aktiven!



So klein ist es für meinen Geschmack nicht. Ich kenne kleinere Fitnessräume!



Der Friseur ist so gerade noch bezahlbar.



Auch die Maniküre kann man nutzen, ohne dass man einen Kredit aufnehmen muss. Bei der Pediküre ist der Preis schon sehr viel höher…



Hier kann man es sich doch gut gehen lassen…



Leider waren wir nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen sind, dass es in der Herrenabteilung am Ruhigsten ist.

Hier haben wir auch Andrés Mira kennen gelernt, der die spanische Kreuzfahrerzeitschrift „cruises News“ herausgibt.

Meine spanischen Mitarbeiterinnen wissen schon, wie sie ihre Pause auszufüllen haben…



Endlich mal Schließfächer, bei denen Platz genug ist, um alles unterzubringen.



Und alles, was man zum Wiederherrichten braucht.



Sowie kostenlosen Getränken und Obst.

Tee, Wasser, Orangensaft.

Auf der NORWEGIAN PEARL hatte uns die Aussicht aus der Spinnaker-Lounge damals sehr gut gefallen.

Gewöhnungsbedürftig waren damals allerdings z. T. die Sitzmöglichkeiten.

Auch habe ich die Spinnaker-Lounge als Ort der Ruhe in Erinnerung.

Während der Einschiffung hatte leider sich ein französisches Unternehmen dort einquartiert.

Später haben wir uns die Veranstaltung unserer deutschsprachigen Hostesse Yvonne dort angesehen. Ich empfand es dort als unangenehm, weil rund herum irgendwie Action war. Waren dort schon immer die Spieltische und andere Unterhaltungsmöglichkeiten???

Zum Treffen mit den anderen Kreuzfahrern sind wir aus o. g. Gründen nicht gegangen und auf eine Silvesterfeier im Oktober fehlte uns noch die richtige Stimmung.



An diese Casino-Tische kann ich mich gar nicht erinnern.



Gut: auch der Designer-Nachwuchs muss die Möglichkeit haben, sich auszutoben…



Solche Sachen hatte ich eigentlich nur in der Bliss-Ultra-Lounge in Erinnerung.



Die Luftballone sind die Reste der Silvesterfeier.



Schade, dass es gar nichts zu trinken gab – auch nicht bei der Veranstaltung. Wir waren schon neugierig, ob wieder Cranberry-Juice ohne Wodka akzeptiert worden wäre.

Auf der NORWEGIAN PEARL wollte man uns damals den Cranberry-Juice mit Wodka servieren.



Schade auch, dass abends offensichtlich die Rollos herunter gelassen werden müssen, so dass man gar nichts mehr sehen konnte.



Aber auch dieses Grün ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.



Hier stehen übrigens ein Teil der deutschsprachigen Mitarbeiter bereit, die Yvonne hier auf der Veranstaltung vorstellen wollte.

Obwohl uns diese Veranstaltung keine neuen Erkenntnisse gebracht hat, war es jedoch höchst spannend, den Fragen der anderen zuzuhören, wie z. B. Trinkbarkeit des Wassers (aus gesundheitlichen Gründen…).



Warum, bloß warum diese Farben???



Immer habe ich irgendwo die Vermutung, dass in einem Factory Outlet die Reste vergangener Saisone erworben wurden. Sind diese Farben wirklich aktuell???



Noch nie habe ich eine blaue Sonnenblume gesehen…

Vis-à-vis liegt noch die MSC MUSICA, die ja sehr harmonisch ausgestattet wurde.

Hatte eigentlich das Schiff beim Verlassen von Barcelona Verspätung, weil der Crew beim rübergucken in die Spinnaker-Lounge übel wurde und sie ihre Fahrt nicht pünktlich aufnehmen konnten???



Die Martini-Bar war dann noch ein Ort, an dem wir verweilt hatten, weil wegen des Public Viewing in der Lobby die Programmfolge geändert wurde.



Die Clips, die an der Wand an Deluxe Music-Video Clips erinnerten, passten gut hierher:

MTV für Erwachsene!

Leider war die Barkarte mit Inbetriebnahme der NORWEGIAN GEM wieder geändert worden.



Billy Blunter, der Streitpunkt auf der NORWEGIAN PEARL gab es laut Karte nicht mehr. Aber der Kellner meinte, dass es kein Problem sei, ihn für mich zu machen.

Er war besser als auf der NORWEGIAN PEARL, aber konnte nicht mit dem auf der NORWEGIAN SPIRIT mithalten.



Da die einzelnen Bars entlang einer Hauptverkehrsstraße führten und locker die Bars miteinander verbanden,…



… war es auch kein eigentliches Problem auch Sachen an der Martini-Bar zu bekommen, die nichts mit deren Karte zu tun hatten, wie beispielsweise ein frischgezapftes Bier.



Die Bier- und Whiskeybar war nur wenige Schritte entfernt und die Kellner haben keinen zur nächsten Bar geschickt, wenn das Getränk nicht auf der Karte ihres Bereiches stand.



In sofern war es sehr praktisch, weil jeder das trinken konnte, wozu er Lust hatte.



Überraschend erhielten wir von dem australischen Zauberer am Tisch Besuch, der an diesem Abend eigentlich frei hatte.



Da wir die einzige Show des Abends verpasst hatten, kam uns natürlich die Privatshow sehr entgegen.



Das hat natürlich sehr viel Spaß gemacht.



Er hat sich hinterher noch ein paar Minuten mit uns unterhalten.



Leider hat er sich nicht zu einem Drink einladen lassen.



So dass wir leider nur verbal uns bei ihm für seine tolle Darbietung bedanken konnten.



Die größte Überraschung kam jedoch nach der Fahrt:

Wie wir hier sehen:

Unsere Aktivitäten blieben nicht unentdeckt.

So wurden wir von silli aufgenommen.

Vielen Dank für die Bilder!

Nur schade, dass du so schüchtern warst, und dich nicht zu uns gesetzt hast. Wir hätten uns sehr gefreut.



Die Star Bar hatten wir auf der NORWEGIAN PEARL als kleine Spelunke in Erinnerung.

Eine Mitarbeiterin, die auch auf der NORWEGIAN PEARL war, hat uns vorgeschlagen, mal doch in die STAR BAR zu gehen, weil sie sehr schön geworden sei, im Vergleich zur NORWEGIAN PEARL.



Das ist wirklich nett geworden. Sie hatte vollkommen Recht, dass es eine sehr angenehme Veränderung gegenüber der NORWEGIAN PEARL ist.



Doch hier merkt man schon, dass der Gestalter ein geschultes Auge für Farbharmonien hat.



Zweimal NORWEGIAN PEARL haben nicht gereicht, um mich mit der Bliss Ultra Lounge anzufreunden…



Hier war es jedoch so, dass es Ecken gab, die ganz ansprechend waren…



… aber auch wieder die Möglichkeiten geschaffen wurden, diese Lounge als orientalisches Bordell zu nutzen.



Man hat immer den Eindruck, dass man auf einem Flohmarkt sei.



… aber irgendwie nicht mehr so extrem wie auf der NORWEGIAN PEARL…



… und trotzdem extrem!



Wenn ich schon in Salzgitter unter der Woche übernachte, muss ich ausgerechnet auf der NORWEGIAN GEM auf Spuren der Nachbarstadt Wolfenbüttel treffen…



Die Bowlingbahn ist nach wie vor die Attraktion.



An die große Anzahl der Spielautomaten auf der NORWEGIAN PEARL kann ich mich nicht mehr erinnern.



Nur der Schuhverleih sieht ziemlich identisch aus.



Was macht man eigentlich auf diesen Betten???

Damals auf der NORWEGIAN PEARL hatte mir das Theater nicht gefallen.

Ich mag es nicht so eng im Theater zu sitzen und dass die Holzkante der Rückenlehne des Vormanns sich in den Meniskus bei mir eindrückt.

TUBEZ war nicht mein Fall. Ein diskreter Abgang an der Seite war nicht möglich.

Deswegen war ich schon sehr gespannt, ob sich etwas geändert hat. Vielleicht wird es ja wieder so schön, wie bei der NORWEGIAN SPIRIT.



Es fing schon besser an.



Zumindest hatte man nicht wieder das Gefühl ein China-Restaurant zu betreten.



Nur drinnen hat sich leider bis auf die Farbe der Bezüge nichts geändert.



Man hatte genauso wenig Platz wie früher…



Nur waren diese Dinger, die man mehr aus Autos kennt, neu.

Allerdings etwas unglücklich platziert. Wenn jemand da durch will und nicht nach unten guckt, gibt es bestimmt viele Flecken, die man entfernen muss.



Und wurde wieder bis zur Wand durchgebaut, so dass man wieder nicht diskret verschwinden konnte.

Abgesehen mal von evtl. Fluchtmöglichkeiten im Ernstfall.



So schön, wie man reingekommen ist, so schön ist man wieder rausgegangen.

Die Show am ersten Abend hatten wir versäumt. Ersatzweise hatten wir ja den Zauberer am Tisch.

Die Show am zweiten Abend war praktisch eine „Best of“-Show, die wohl ein buntes Potpurri aller Shows darstellen sollte.

Wir hatten sehr gute Plätze auf dem Balkon mit viel Platz und guter Sicht gefunden.

Eine gute Gelegenheit mal die neue Kamera aus der Distanz auszuprobieren, wie gut die Bilder werden.

Die Leistung der Kamera enttäuschte etwas. Die Show dafür nicht. Mir hat sie gefallen!



1:0 für die Crew.

Als erste Station der musikalischen Reise Spanien auszuwählen war sicherlich der richtige Weg, um das Publikum schon nach wenigen Minuten für sich zu vereinnahmen.

Gitarre, Flamenco – und schon ist der Sack zu!



Ebenso die Mischung zwischen Klassik, Modern, Folklore bot eben für jeden Geschmack etwas.



Hier dachte ich zunächst, dass es der Moment sei zu gehen.

Das war doch TUBEZ schon wieder…



… aber zum Glück nicht komplett, sondern nur mit wenigen Auszügen und dann auch nur solchen mit Musik aus dem Film „Happy Feet“, was die Sache sehr erträglich machte.



Man wurde weiter nach Asien geführt, wobei hier alles mögliche miteinander vermischt wurde.



So im Stil von chinesiche Artistinnen mit japanischen Trommlern zur Musik von Miss Saigon…



Mein Favorit war dann Griechenland.



Alexis Sorbas und „Die Kinder aus Piräus“…

Alles was man sich eben unter Griechenland vorstellt.

Es hätte genauso gut die Eröffnungs- oder Schlussfeier der Olympischen Spiele 2004 in Athen sein können…



Dadurch, dass die Tänzer auch teilweise ins Publikum gegangen sind, wurde die tolle Stimmung natürlich sehr gut übertragen.



„Ein Schiff wird kommen…“



Toto’s „Africa“ – ich habe noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke.



Mich hatte das soweit alles sehr angesprochen.



Country als nächster Bestandteil der Show.



Es stimmte einfach alles!



Fast am Schluss Irland und hier die Bitte an alle, die noch in Kürze auf die NORWEGIAN GEM gehen:

Hier singen alle gemeinsam eine Hymne. Typisch irisch: langsam, schwer usw. Sehr folkloristisch.

Könnt ihr bitte für mich mal nachfragen, wie das Stück heißt???

HERZLICHEN DANK!!!

(Nachträglich: Es war YOU RAISE ME UP, u. a. von Westlife)



Am Schluss gab es natürlich beim Stichwort Irland noch Riverdance.

Der restliche Abend verlief unspektakulär. Wir mussten Kofferpacken. Der nächste Tag war ja wieder Ausschiffung. Etwas unruhig war die See, aber trotzdem gut geschlafen.

Das Frühstück erfolgt unspektakulär. Wir genießen einen aufmerksamen Service, so wie wir es bei NCL normalerweise gewohnt sind. Neue Fotos können wir euch keine anbieten, da es genauso aussieht wie zuvor. Nur die Egg Benedict auf Lachs gibt am Tag der Ausschiffung nicht.

Auf dem Außendeck genießen wir die Einfahrt nach Barcelona.



Wir kommen wieder da an, wo wir zwei Tage zuvor abgefahren sind.



Als kleiner Höhepunkt am letzten Tag bietet uns noch die SKY WONDER noch eine Show beim Anlegen an.



Sie folgt uns und kommt immer näher…



Dann fängt sie sich an zu Drehen…



… und es wirkt so, dass sie es extra für mich macht…



… wie ein professionelles Modell, …



… damit ich ihre Schönheit von allen Seiten einfangen kann.



Und weil sie alleine nicht mehr andocken kann…



…wird sie liebevoll reingeschoben.

Unser Handgepäck ist noch nicht gepackt. Wir gehen runter.

Irgendwie passiert genau das, was auch schon auf der NORWEGIAN PEARL passiert ist: wir können noch so oft an der Rezeption nachfragen, ob es eine gesonderten Aufruf für Transitgäste zum Flughafen gibt und hören immer wieder: Nein – sie reisen mit ihrer Farbe aus.

Und was ist: auf dem Weg zur Kabine werden wir aufgerufen, dass auch die Transitgäste zum Flughafen jetzt von Bord sollen… und wir haben noch nichts gepackt.

Also packen wir in Ruhe. Wir wissen ja, dass sie nicht ohne uns fahren und als wir ankommen, sind wir noch nicht einmal die letzten.

Unsere Tickets haben wir irrtümlich ins Hauptgepäck gepackt, aber die Damen glauben uns einfach und bitten uns einzusteigen.

Der Rückflug mit easy.jet findet statt, so dass es von Paris mit einem kleinen Umweg für ein Abendessen und zum Tanken über luxemburgisches Gebiet fast direkt nach Hause geht.

Denn am nächsten Tag beginnt der neue Ernst des Lebens. Einer neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt und die Kreuzfahrt diente nochmals dazu, entsprechend meine Akkus aufzuladen.

Insgesamt war es toll. Wir sind froh, dass wir doch nicht mehr getauscht hatten und zuerst auf der NORWEGIAN GEM waren. Die Enttäuschung wäre sicherlich größer gewesen. So war die NORWEGIAN GEM auch eine Erholung von der QE2… (Sorry liebe CUNARDer)

Wenn ihr auf der QUEEN VICTORIA nicht besser werdet, werden wir bestimmt nicht wiederkommen!). Es war wieder eine tolle Leistung von NCL. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Uns hat es gefallen.

2008 war eigentlich NCL nicht in unserem Kalender.

Nun steht sie zwei Mal drin, weil sie es verdient hat.

Unsere zwei Anzahlungen sind also bereits schon gut angelegt. Schade, dass wir keine dritte auf der NORWEGIAN GEM gekauft haben.

Herzliche Grüße
HeinBloed

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